Ziele der AG

Durch die Verleihung eines Gütesiegels "Startklar für den Beruf" sollen die von den Schulen (alle allgemeinbildenden Schulen mit einer Sekundarstufe) vielfach erbrachten Leistungen zur Verbesserung und Sicherung der Ausbildungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Anerkennung finden.
Die Gütesiegelaktion bietet unter diesem Blickwinkel zuerst einmal ein Verfahren an, den erreichten Leistungsstand einer Schule zu dokumentieren und durch Experten sichten und unter einem festgelegten Gütemaßstab einschätzen zu lassen. Zum anderen eröffnet bzw. stärkt die Aktion einen für die Zukunftsentwicklung richtungsweisenden Weg, nämlich die schulische Arbeit für die drei folgenden Arbeitsprinzipien generell zu öffnen:
Transparenz - Kommunikation - Qualität.
Sechs Hauptziele leiten das Engagement der Mitglieder:
  • Der in den Schulen in Gang gebrachte Prozess der Qualitätsentwicklung bedarf der Fortsetzung und ist auf Partner von außen angewiesen.
  • Die Berufsorientierung muss zu einer didaktischen Aufgabe aller Schulformen werden.
  • Die Anpassung der Leistungen von Schülern an das sich veränderte Anforderungsniveau der Berufe setzt den ständigen Austausch zwischen Schule und Wirtschaft voraus und bedingt neue Lernformen, die eine berufspraktische Orientierung einschließen.
  • Das dem Gütesiegel unterliegende Zertifizierungsverfahren wird durch die Aktionsgemeinschaft so eingeschätzt, dass es den Schulen die richtige Orientierung für den Qualitätsentwicklungsprozess im Sinne der berufsorientierenden Bildungsziele vermittelt.
  • Die Schwierigkeit, eine Berufswahl- bzw. eine Studiumswahlentscheidung zu treffen, stellt ein jugendpsychologisches Phänomen der heutigen Zeit dar und betrifft die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Die Aktionsgemeinschaft will deshalb die Schulen bei der Vermittlung einer Berufswahlkompetenz unterstützen.
  • Die Aktionsgemeinschaft unterstützt im Hinblick auf die Förderschülerinnen und Förderschüler den Grundgedanken der Inklusion auch für den Eintritt in das Erwerbsleben.