Oft gestellte Fragen - FAQs

 

1.)  Findet das Gütesiegelverfahren jedes Jahr statt?

Ja, seit 2011 wird das Zertifizierungsverfahren jedes Jahr ausgeschrieben.

2.)  Können sich alle Schulen / Schulformen daran beteiligen?

Alle allgemeinbildenden Schulen des Sekundarbereichs I  können sich um das Gütesiegel bewerben. Es sind also alle Hauptschulen, Realschulen, Oberschulen, Förderschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und verbundenen Systeme der Region aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

3.) Muss die gesamte Dokumentation der Schule im Internet einsehbar sein?

Ein Grundgedanke des Gütesiegels ist es, vorbildliche Maßnahmen zur Berufsorientierung allen Schulen zugänglich zu machen. Dies kann am einfachsten und effektivsten über das Internet erfolgen. Die Gütesiegelschulen werden jedes Jahr auf dieser Webseite bekannt gemacht - gemeinsam mit ihrer Internetadresse. Alle Interessierten finden dort die eingereichten Projekte mit ausführlichen Beschreibungen. Zur Nachahmung empfohlen!

4.) Kann sich eine Schule mit der Dokumentation aus der letzten Runde wieder bewerben? Die Maßnahmen sind ja nicht schlechter geworden?

 

Grundsätzlich ist das möglich. Bedenken Sie aber, dass die alte Dokumentation allein nicht ausreichen wird. Die Jury interessiert es schon, welche neuen Erkenntnisse in den vergangenen 3 oder 5 Jahren in die Projekte eingeflossen sind. Sind sie evaluiert worden? Wenn ja, mit welchen Methoden und Ergebnissen? Habe sie sich bewährt oder wurden sie abgewandelt? Sind Projekte dazugekommen oder "gestorben"? Wie hat sich die Schule neuen Herausforderungen gestellt?

Eine Ergänzungsmappe sollte darüber Auskunft geben, auch wenn Sie das Rad nicht noch einmal von vorne erfinden müssen.

 

5.) Muss eine "gedruckte" Dokumentation überhaupt vorliegen, oder reicht eine Online-Version oder eine CD aus?

Die Juroren aus Wirtschaft, Politk, Verwaltung und Schulen wollen sich intensiv mit den Aktivitäten an Ihrer Schule beschäftigen, um dann am Ende gemeinsam eine Bewertung vornehmen zu können. Es ist daher schon notwendig, dass jedes Jurymitglied sein eigenes Exemplar erhält! Nicht alle Menschen arbeiten gern am Bildschirm, eigene Anmerkungen sind unerlässlich und bei gemeinsamen Sitzungen sollte jeder die vollständigen Unterlagen vor Augen haben.

Also, auch wenns Arbeit macht und Papier kostet - die Dokumentation muss sein. Die geforderte Online-Version, die auch alle Hintergrundmaterialien auflistet und möglichst genau auf sie verlinkt, kann und soll multimedial und wesentlich umfangreicher sein als die Printfassung. Überlegen Sie: Wenn Sie Bezug auf das Schulprogramm nehmen, oder z.B. das Medienkonzept Ihrer Schule  erwähnen, ist es  nicht notwendig oder wünschenswert, solche Monumentalwerke in die ausgedruckte Dokumentation zu integrieren! Auch Bildergalerien von beschriebenen Veranstaltungen oder umfangreicheres Hintergrundmaterial sollen "ausgelagert" werden. Hier reicht ein Verweis auf die entsprechende Internetquelle allemal aus.

 

6. Worauf achten die Juroren bei der Bewertung der Dokumentation besonders?

Seit 2017 sind die Standards für die Juryarbeit auf dieserWebseite veröffentlicht. Legen Sie selbst diese Messlatte an Ihre erstellten Materialien an um zu erkennen, ob sie den geforderten Ansprüchen gerecht werden.

 

 

Fragen von allgemeinem Interesse werden fortlaufend ergänzt!